Wassersandstrahlen - Wenig Druck maximale Wirkung

Frage: Wann oder wie nutze ich Wassersandstrahlen sinnvoll?

Antwort unseres Servicemanagers:

Da beim Wassersandstrahlen die Oberfläche mit Hilfe von kleinsten, beschleunigten Partikeln gereinigt wird, sollten grundsätzlich keine empfindlichen Oberflächen mit dem Wassersandstrahl behandelt werden.

In allen anderen Fällen ist der Wassersandstrahl deutlich von Vorteil, denn die Reinigungswirkung ist durch die Abrasivmittel, die das unerwünschte Material abtragen, wesentlich intensiver.

Das Prinzip kommt im Grunde dem Sandstrahlen gleich, jedoch mit dem Vorteil, dass beim Wassersandstrahlen keine Staubentwicklung entsteht und das Material durch das Wasser gebunden und  weggeschwemmt wird.

Unabhängig davon kann die Körnung der Abrasivmittel für verschiedene Ergebnisse variiert werden, z.B. sorgt eine hartkantiges Strahlmittel, etwa Schlacke, für ein tiefe grobe Oberflächenstruktur. Hingegen sorgen Abrasivmittel mit einer runden Oberfläche, wie etwa Quarzsand, für eine feine Oberflächenstruktur. Damit erhalten Sie stets ein optimales Ergebnis.

Besonders geeignet ist das Wassersandstrahl-Prinzip für die Untergrundvorbereitung oder für das schnelle, einfache und effiziente Entlacken. Insgesamt lässt sich beim Wassersandstrahlen im Vergleich zum reinen Wasserstrahlen etwa halb so viel Druck ein gleichwertiges, wenn nicht noch besseres Ergebnis erzielen.

Weiterführende Links:

Wassersandstrahlsystem 500 ansehen
Wassersandstrahlsystem 1000 ansehen