Dynajet am Ground Zero in New York

Im Rahmen des Wiederaufbaus am Ground Zero in Manhattan wird mit DYNAJET Höchstdruck-Technologie überstehender und besonders harter Beton entfernt.

NEW YORK. Mehr als sechs Jahre nach 9/11 wurde für den Großeinsatz auf der Baustelle des Ground Zero im Zentrum von New York City die US-Version des Dynajet UHP 170 geliefert.

Das bei 2800 bar mit einer Wassermenge 18 l/min operierende Höchstdruck-Aggregat 2.800 wurde ausgewählt, um überstehenden und mit 984 kg/m² besonders harten Beton vom neuen Fundament und der Pfeilerkonstruktion des Nachfolgegebäudes zu entfernen. Beim Betoneinfüllen geriet versehentlich Beton an die Armierungen, die jedoch noch nicht betoniert werden durften. Damit später nicht der Kraftschluß zwischen Armierung und Beton gefährdet ist, müssen bis zu 15 cm des extrem harten und widerstandsfähigen Betons vom Fundament entfernt werden, ohne dabei die Armierungen zu beschädigen.

Wo Meisel oder Presslufthämmer versagten, konnte das DYNAJET-Aggregat diese Aufgabe problemlos bewältigen. Aufgrund der zentralen Kranöse und der kleinsten Grundfläche ihrer Klasse konnte die US-Version des DYNAJET UHP170 zudem immer so nah wie möglich an der Anwendungsstelle platziert werden.

Durch den Einsatz von Wasser bei Abbrucharbeiten entstehen keine Vibrationen oder Mikrorisse. Deswegen ist der Einsatz von mechanischen Werkzeugen wie Presslufthammer oder ähnliches aufgrund des Risikos von Vibrationen nicht erlaubt.

Der Anwender setzte eine 2.800 bar Rundstrahldüse ein, um den Beton zu schneiden und herauszubrechen. Der Wasserstrahl hat in dreifacher Hinsicht eine zerstörende Wirkung auf den Beton: direkter Druck, Hohlraumbildung und Druckregelung von Mikro- und Makrorissen.

In den ersten 3 Wochen erreichte das Aggregat problemlos bereits mehr als 270 Arbeitstunden.
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